In seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ wendet sich Schiller gegen eine einseitig-rationale Sicht des Menschen. Seine Zeit sieht er beherrscht vom ‚kalten Herz’ des vernünftig-analytischen Denkens und vom ‚engen Herz’ einer nur noch ökonomisch ausgerichteten Geschäftswelt. Demgegenüber plädiert Schiller für eine Kultur, in welcher der Mensch ‚ganz’ Mensch sein kann: Vernunft und Gefühl, Geist und Körper müssen miteinander versöhnt werden! Den entscheidenden Ausgangspunkt für eine solche Versöhnung erblickt Schiller im Spieltrieb des Menschen… An diesem Abend werden wir dem Gedankengang Schillers nachgehen – und nach seiner Bedeutung für unsere Zeit fragen.
Zeit: Dienstag, 20. Oktober 2009 um 19.30h
Ort: Wegen der Bauarbeiten am Schömberger Kurhaus findet der ‚Offene Abend’ im September und Oktober 2009 im ev. Gemeindehaus Schömberg (Brunnenstr. 48) statt!